Tatort Firma - Wirtschaftsspionage in Deutschland

15. September bis 6. November 2005


Verwanzt, abgehört und verraten - das HNF gibt in seiner Sonderausstellung vom 15. September bis zum 6. November Einblicke in konkrete Fälle, Gewinndimensionen und Funktionsweisen technischer Geräte eines Schattengewerbes, mit dem sich Konzerne und mittelständische Unternehmen gleichermaßen auseinander setzen müssen: der Wirtschaftsspionage.

Das Kerngeschäft der Wirtschaftsspionage besteht darin, Know-how und neue Entwicklungen eines Unternehmens für eigene Zwecke abzuschöpfen und sich dadurch entscheidende Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Staatlich organisiert ist die Beschaffung und Abwehr geheimer Informationen durch Geheimdienste wie dem Secret Intelligence Service oder der russischen GRU.

Vom Sender in der Steckdose über die Observationskamera im Rauchmelder bis zum Abhörmikrofon in einem Stück Pappe: Die Ausrüstung der Wirtschaftsspione ist professionell und besticht durch technische Perfektion. Neben den teils erbsengroßen elektronischen Hilfsmitteln wird vorrangig der Computer zur Ausforschung eingesetzt. Für die Informationssicherheit in Firmen haften nicht selten die Geschäftsführer persönlich. Aber: Unternehmer können im Vorfeld mit geeigneten personellen und rechtlichen Schutzmaßnahmen gegensteuern.

Informieren Sie sich im HNF über Ausmaß und Auswirkungen einer kriminellen Branche mit steilen Wachstumsraten und sehen Sie, mit welchen technischen Mitteln in Vorstandsetagen Interna ausspioniert werden.

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