Der ACE-Computer

26. September bis 21. Oktober


Der Krieg ist aus, Deutschland ist von den Alliierten besiegt. Vom Codebreaker zum Computerpionier wird Alan Turing am National Physical Laboratory. Er entwirft im Alleingang die Automatic Computing Machine, kurz ACE. Neu an dem Röhrenrechner sind die Laufzeitspeicher, sehr schnelle Speicher für digitale Daten und Programme. James H. Wilkinson baut die Maschine und präsentiert 1950 die Pilot ACE der Öffentlichkeit - damals der schnellste Rechner der Welt. Turing arbeitet zu dem Zeitpunkt bereits an seinem nächsten bahnbrechenden Rechnerprojekt, einem Computer für die Universität Manchester.
 
Die neue Speichertechnik der ACE steht im Mittelpunkt der achten Etappe. Wie können Daten als Schallwellen gespeichert werden? Dies erklärt neben einer Original-Komponente der ACE auch die künstlerische Installation »Hello, world« von Yunchul Kim, eine drei Meter hohe Skulptur aus verwinkelten Kupferrohren. Das Objekt ist ein analoger Speicherort für digitale Daten.


Alan Turing in der Galerie der Pioniere

Datenspeicher - Schrittmacher der frühen Computertechnik

 

Quecksilber-Laufzeitspeicher aus dem UNIVAC-Computer, um 1951 (Foto: Mark Richards)
Installation »Hello, world!« mit Kupferröhren von Yunchul Kim, 2004 – 2005
Quecksilber-Laufzeitspeicher aus dem UNIVAC-Computer, um 1951 (Foto: Mark Richards)
Quecksilber-Laufzeitspeicher aus dem UNIVAC-Computer, um 1951 (Foto: Mark Richards)
Installation »Hello, world!« mit Kupferröhren von Yunchul Kim, 2004 – 2005
Installation »Hello, world!« mit Kupferröhren von Yunchul Kim, 2004 – 2005