Musterbildung in der Natur

29. August bis 23. September


Wie entstehen die Flecken im Leopardenfell oder das Muster auf der Muschelschale? Um Wachstum und Formbildung in der Natur zu beschreiben, hat Alan Turing ein mathematisches Modell entwickelt - es ist seine letzte wissenschaftliche Arbeit und wieder einmal absolutes Neuland.
 
Pflanzenwachstum steht somit im Mittelpunkt der siebten Etappe. »The Interactive Plant Growing« ist der Titel einer interaktiven Installation von Christa Sommerer und Laurent Mignonneau. Hier kommen echte Pflanzen als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine zum Einsatz. Im Computer wachsen immer neue künstliche Wälder heran, generiert von mathematischen Formeln, gesteuert durch den Kontakt zur Pflanze und projiziert auf eine Großleinwand.

Aber Vorsicht: Der Kaktus erfordert feinfühlige Berührungen…
 
Computerspiele nutzen übrigens die gleichen Grundregeln, um Berge, Pflanzen oder Bäume abzubilden. Die digitale Werkbank in der Dauerausstellung zeigt abwechslungsreiche Beispiele dafür.


Alan Turing in der Galerie der Pioniere

Software und Informatik

Turing-Muster auf Meeresmuschel
Installation von Christa Sommerer und Laurent Mignonneau
Turing-Muster auf Meeresmuschel (Foto: Richard Ling)
Turing-Muster auf Meeresmuschel
Installation von Christa Sommerer und Laurent Mignonneau
Installation von Christa Sommerer und Laurent Mignonneau