Leben ist Bewegung: Greifen

Dreifinger-Greifhand mit Tastsensoren, TU Darmstadt
Dreifinger-Greifhand mit Tastsensoren, TU Darmstadt

Der Mensch unterscheidet sich von den meisten Tieren dadurch, dass er Werkzeuge gebrauchen kann.

Das Wort "Be-Greifen" weist darauf hin, dass das Berühren und Hantieren eine wichtige Quelle von Erkenntnissen ist. Der Handsensorik und -motorik sind deshalb im Vergleich zu anderen Körperteilen große Hirnareale zugeordnet.

Die Hand ist in ihrer Gesamtheit aus Stütz- (Knochen), Bewegungs- (Muskeln) und Sensorikapparat (Sinneszellen) äußerst kompliziert und technisch schwer nachzubauen. Menschen verwenden je nach Zweck verschiedene Griffe.

Für viele Standardaufgaben in der Industrie werden heute noch immer Zwei- oder Dreibacken-Greifer eingesetzt. Für unregelmäßig geformte oder empfindliche Werkstücke benötigt die Industrie angepasste und "sensible" Greifer. Die Konstruktion orientiert sich an der menschlichen Hand. "Technische Hände" erreichen – trotz großer Fortschritte – die Leistungsfähigkeit des Vorbild bisher noch nicht.

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