17.03.2022

Schrift und Zahl – Die Anfänge in Mesopotamien

Vortrag im Heinz Nixdorf MuseumsForum

In der mesopotamischen Großstadt Uruk entwickelten die Behörden vor über sechstausend Jahren ein Notationssystem von Schrift und Zahl, mit dem sie die Welt erobern sollten. Wirtschaftliche Berechnungen wollte man dabei möglichst einfach halten: Das Jahr konzipierte man als Einheit von 360 Tagen, mit zwölf Monaten von 30 Tagen.

Prof. Dr. Karen Radner, Inhaberin des Lehrstuhls für Alte Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens an der Ludwig-Maximilians-Universität München, spricht am

Donnerstag, 17. März um 19 Uhr im
Heinz Nixdorf MuseumsForum

über die Anfänge der Schrift in Mesopotamien und Ägypten.

Der Vortrag behandelt außerdem die frühesten menschlichen Ziffernsysteme. Antike Kalkulationsmethoden mit den Faktoren sechs und zehn wurden auf viele Lebensbereiche übertragen und hatten große Wirkung darauf, wie die Menschen ihre Umwelt wahrnahmen. Das beständige Schreibmaterial Ton erlaubt uns heute tiefe Einblicke in eine längst vergangene und dennoch sehr moderne Kultur.

Vortragsbesucher haben Gelegenheit, ab 17 Uhr bis zum Beginn der Veranstaltung die Dauerausstellung des HNF kostenlos zu besuchen.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung auf www.hnf.de, per Mail an service@hnf.de oder telefonisch unter 05251/306-660 erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und Abstände eingehalten werden müssen. Es gilt die 2G-Regel; Zuhörer müssen vollständig geimpft oder genesen sein. Eine Übertragung des Vortrags im Internet findet nicht statt.

Mehr Informationen unter www.hnf.de.

 

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