13.02.2016

Regionalwettbewerb Jugend forscht im Heinz Nixdorf MuseumsForum

„Neues kommt von Neugier“: So lautet das aktuelle Motto der 51. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht. Auch in diesem Jahr findet der Regionalwettbewerb wieder im Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) statt. Dort treffen sich am Samstag, 13. Februar, die zehn- bis 21-jährigen Teilnehmer aus den Kreisen Paderborn, Höxter und Soest, um ihre Sieger zu ermitteln, die zu den Landeswettbewerben fahren.

Während des Regionalwettbewerbs werden rund 100 Teilnehmer erwartet, die bereits seit Monaten an ihren Projekten arbeiten und sie hier der Jury vorstellen. Ab 14 Uhr sind die Stände für die Öffentlichkeit zugänglich, die in sieben Fachgebiete (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik) aufgeteilt sind. Dann können die 50 Arbeiten von den Besuchern in Augenschein genommen werden, ein spannender Einblick in die Leistungsfähigkeit der Forscher von morgen.

Wie jedes Jahr sind auch dieses Mal spannende und überraschende Projekte dabei. Zwei Jungforscherinnen haben sich das Flugverhalten junger Brieftauben näher angeschaut. Andere erforschten den Magnetsinn von Kellerasseln. Bei einem Projekt geht es um eisenhaltiges Gestein in Altenbeken. Ein Schüler wiederum hat eine App für Imker entwickelt. Doch es geht auch um die Verschmutzung der Meere durch Öl und Plastik oder im Fach Physik um Elektrosmog.

In der Jury stehen 28 Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen vor der schwierigen Aufgabe, die einzelnen Projekte zu bewerten und die Preise zu vergeben, die um 17 Uhr verliehen werden. Während der Siegerehrung erfahren die Teilnehmer und Zuschauer, wer sich für die Landeswettbewerbe in Leverkusen (Jugend forscht) oder Essen (Schüler experimentieren) qualifiziert hat. Die musikalische Begleitung übernimmt die Big Band des Gymnasiums Theodorianum. Festredner ist der Präsident der Universität Paderborn Prof. Dr. Wilhelm Schäfer.

Bundesweit nehmen 12.058 Jungforscherinnen und Jungforscher mit 6.372 Projekten an dem Wettbewerb teil. 85 Regionalwettbewerbe werden ausgetragen, um die Besten für die Landesebenen zu ermitteln. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von rund einer Million Euro vergeben.

Höhepunkt der Wettbewerbsrunde ist das Bundesfinale, das dieses Mal vom 26. bis 29. Mai im HNF stattfindet. Dann werden etwa 200 Jungforscherinnen und Jungforscher aus ganz Deutschland an der Fürstenallee erwartet. Bereits im Jahr 2000 war das HNF Gastgeber des Bundeswettbewerbs, genauso wie 1973 und 1978 die Nixdorf Computer AG.

Ziel von Jugend forscht ist, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und Talente gezielt wie nachhaltig zu fördern. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Wer mitmachen will, sucht sich selbst eine interessante Fragestellung für sein Forschungsprojekt. Die Jüngeren bis 14 Jahren starten in der Sparte „Schüler experimentieren“, die beim Regionalwettbewerb im HNF rund die Hälfte der Teilnehmer stellt. Für diese Altersklasse endet die Runde mit dem Landeswettbewerb.

Jugend forscht wurde vor 51 Jahren gegründet und ist der bedeutendste Nachwuchswettbewerb Deutschlands.

Der Eintritt zum Regionalwettbewerb ist für Zuschauer frei.

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