29.11.2014

Nacht der Wissenschaft

Event im Heinz Nixdorf MuseumsForum

Wissenschaft ist nicht nur graue Theorie, sondern kann entdeckt, erlebt und ausprobiert werden - das zeigt am 29. November von 18 bis 24 Uhr die "Nacht der Wissenschaft" im Heinz Nixdorf MuseumsForum. Sechs Stunden gibt es verblüffende Experimente, Shows und Vorträge zum Mitmachen, Anfassen und Staunen.

Sascha Ott, bekannt aus den "Küchenexperimenten" auf WDR 5, präsentiert die beiden Science-Shows "Feuerball und Donnerknall - Die Show der gefährlichen Experimente" sowie "Rakete, Rennwagen & Co. - Der rasante Experimente-Spaß!". Die erste Show findet um 18.30 und 22 Uhr statt, die zweite um 21 und 23 Uhr.

Der aus vielen TV-Sendungen bekannte Physiker Metin Tolan nimmt sein Publikum um 19.15 Uhr mit auf die Titanic. In seinem ebenso unterhaltsamen wie informativen Vortrag "Titanic - Mit Physik in den Untergang" erklärt er, warum die Crew im Wesentlichen richtig gehandelt hat und analysiert dazu Szenen aus dem Film von James Cameron.

Die Besucher können Solarzellen selber bauen und im "Quadramatikum" ihr mathematisches Geschick unter Beweis stellen. Die Deutsche Umwelt-Aktion informiert rund um das Thema Energie und die Universität Osnabrück zeigt "Lego Photonics" - physikalische Versuche werden hier mit Lego nachgebaut. Beim "Schattenfänger", einem Lichtpaus-Labor, stellen sich die Besucher vor eine Wand und erhalten ein Foto von ihrem eigenen Schatten. GEONAT macht die Bedeutung des Erdmagnetfelds durch kleine Experimente mit dem Kompass deutlich. Und Computer-Highspeed können die Besucher bei der Übertaktung mit Trockeneis erleben.

Das Schülerlabor coolMINT.paderborn öffnet seine Türen für alle Experimentierfreudigen: Hier können Versuche zu Naturwissenschaften und Technik durchgeführt werden. Die Museumspädagogik bietet Führungen durch die Dauerausstellung an und stellt unter Beweis, dass mit Stäbchen gerechnet werden kann.

Besonders geheimnisvoll wird es bei "Mindball": Hier bewegt sich ein Ball allein durch die Gedanken der Mitspieler. Fußballbegeisterte können sich durch 20 Jahre FIFA-Fußballsimulation spielen.

Zudem wird an diesem Abend die neue Sonderausstellung "Effekthascherei" eröffnet: An 18 Stationen können Effekte und Phänomene aus Naturwissenschaften und Technik angefasst, beobachtet und gefühlt werden.

Der Eintritt ist frei.

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