07.05.2026
Drei große Wärmepumpen schwebten am Dienstag auf das Dach des Heinz Nixdorf MuseumsForums. Ein großer Autokran brachte die Anlagen von der Wiese an der Pader in 24 Meter Höhe.
Sie erzeugen zukünftig über 170 Kilowatt Wärmeleistung und wärmen damit vor allem in der kalten Jahreszeit das Museum. „Die Wärmepumpen liefern bis zu 90 Prozent unseres Wärmebedarfs; das reduziert die Nutzung fossiler Brennstoffe entscheidend und sorgt für eine deutlich bessere CO₂-Bilanz“, betonte der Technische Leiter des HNF Simon Sartor. „Die Anlage wird bis Ende Juli fertiggestellt werden und im Herbst in Betrieb gehen.“
Die elektrische Energie bezieht das HNF seit sechs Jahren zu großen Teilen aus einer Photovoltaik-Anlage. 550 PV-Module sind auf dem Dach des Hauses installiert und liefern bis zu 223 Kilowatt Strom.
Das Gebäude an der Fürstenallee ist 1972 als Hauptverwaltung der Nixdorf Computer AG errichtet worden. Bereits Heinz Nixdorf legte großen Wert auf eine innovative Gebäudetechnologie. „Durch massive Investitionen in unsere energetische Infrastruktur – insbesondere in hocheffiziente Lüftungsmotoren – konnten wir den Verbrauch in den letzten Jahren deutlich senken,“ hob Sartor hervor.