18.03.2009

Frauen bei Olympia

23.04.-05.07.2009

Ausstellung im Foyer des Heinz Nixdorf MuseumsForum

 

 

Olympische Spiele faszinieren die Menschen weltweit. Die Wettkämpfe werden von Milliarden Menschen am Fernseher verfolgt. Darüber wird oft vergessen, dass bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 Frauen ausgeschlossen waren. Erst vier Jahre später waren die ersten Athletinnen am Start.

 

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum zeigt vom 23. April bis 5. Juli die Ausstellung „Frauen bei Olympia“, die sich mit der wechselvollen Geschichte von Sportlerinnen bei den Olympischen und Paralympischen Spielen auseinandersetzt. Dreizehn Künstlerinnen greifen in ihren Werken die zugrunde liegenden gesellschaftspolitischen Einstellungen und aktuellen Trends auf und machen Wandlungsprozesse sichtbar. Sie erzählen aber auch Geschichten: der Stars, der Sportlerinnen aus der DDR und natürlich von den Spielen in Peking. Gezeigt wird ein breites Portfolio von Installationen über Malerei und Fotografie bis zu Videos. Die Betrachter erfahren dabei, wie die Künstlerinnen sportliche Ereignisse, oft verbunden mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte, zu ihrer jeweils spezifischen Interpretation verarbeitet haben.

 

„Frauen bei Olympia“ ist eine Ausstellung des Bonner Frauenmuseums, die 2008 anlässlich der Spiele in Peking gezeigt wurde. Das HNF präsentiert begleitend zur großen Sonderausstellung Computer.Sport eine Auswahl daraus.

 

Zur Eröffnung am Donnerstag, 23. April um 18 Uhr hält Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper einen Vortrag mit dem Titel „Frauen im Sport – Barrieren und Karrieren“. Doll-Tepper ist Professorin an der Freien Universität Berlin und Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes. Sie geht nicht nur auf die Rolle von Sportlerinnen ein, sondern beleuchtet auch die Bedeutung von Frauen in Führungspositionen im Sport. Dabei greift sie auf neuste Forschungserkenntnisse zurück, die zeigen, welche Hürden bestehen, wie sie überwunden und Potenziale genutzt werden können.

 

Der Eintritt zum Eröffnungsvortrag und zur Ausstellung ist frei. „Frauen bei Olympia“ ist dienstags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 20 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

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