Credit: Vadim Sadovski

Aufbruch ins All – Raumfahrt erleben

Modell des Sputniks
Moon Rover von Apollo 17 (Nachbau)
Nachbildung des Mondlandemoduls
In der Sojus-Kapsel an die ISS andocken
Astronautenanzug von Edgar Mitchell, Apollo 14 (Nachbildung)
Spielplatz Lunar Lander Land
Modell des Sputniks
Modell des Sputniks
Moon Rover von Apollo 17 (Nachbau)
Nachbildung des Mondlandemoduls
In der Sojus-Kapsel an die ISS andocken
Astronautenanzug von Edgar Mitchell, Apollo 14 (Nachbildung)
Spielplatz Lunar Lander Land
Moon Rover von Apollo 17 (Nachbau)
Modell des Sputniks
Moon Rover von Apollo 17 (Nachbau)
Nachbildung des Mondlandemoduls
In der Sojus-Kapsel an die ISS andocken
Astronautenanzug von Edgar Mitchell, Apollo 14 (Nachbildung)
Spielplatz Lunar Lander Land
Nachbildung des Mondlandemoduls
Modell des Sputniks
Moon Rover von Apollo 17 (Nachbau)
Nachbildung des Mondlandemoduls
In der Sojus-Kapsel an die ISS andocken
Astronautenanzug von Edgar Mitchell, Apollo 14 (Nachbildung)
Spielplatz Lunar Lander Land
In der Sojus-Kapsel an die ISS andocken
Modell des Sputniks
Moon Rover von Apollo 17 (Nachbau)
Nachbildung des Mondlandemoduls
In der Sojus-Kapsel an die ISS andocken
Astronautenanzug von Edgar Mitchell, Apollo 14 (Nachbildung)
Spielplatz Lunar Lander Land
Astronautenanzug von Edgar Mitchell
Modell des Sputniks
Moon Rover von Apollo 17 (Nachbau)
Nachbildung des Mondlandemoduls
In der Sojus-Kapsel an die ISS andocken
Astronautenanzug von Edgar Mitchell, Apollo 14 (Nachbildung)
Spielplatz Lunar Lander Land
Spielplatz Lunar Lander Land

5. Juli 2019 bis 5. Januar 2020

50 Jahre nachdem Neil Armstrong und Buzz Aldrin den Mond betraten, widmet sich diese große Ausstellung der Eroberung des Weltraums.

Auf 800 Quadratmetern bietet die Ausstellung in einer beeindruckenden Kulisse aus Dunkelheit, Planeten und Raumfahrzeugen einen umfassenden Einblick in die Eroberung des Weltraums durch den Menschen.

Am Anfang steht Mondgestein

Am Anfang des Rundgangs befindet sich ein außergewöhnliches Exponat. In einer Vitrine können die Besucher ein kleines Stück Mondgestein berühren.

In einer Kuppel wird der Sternenhimmel projiziert und die Beziehung des Menschen zum All dargestellt. Eine Nachbildung der Himmelsscheibe von Nebra, ein Astrolabium und ein Fernrohr demonstrieren, wie sich die Menschheit den Sternen genähert hat.

Die Anfänge der Raketenwissenschaft in Peenemünde sind mit Krieg und Tod verknüpft, wie die zerstörte Brennkammer einer V2-Rakete verdeutlicht. Zu sehen ist aber auch ein „Mischgerät“ der V2, das als erster Bordrechner angesehen werden kann.

Sputnik-Schock und Apollo-Triumph

Das Apollo-Programm bildet einen Schwerpunkt der Ausstellung. Spektakulär ist sicherlich für jeden, wie die Astronauten von Apollo 17 mit dem Moon Rover über die Oberfläche des Erdtrabanten zu fahren oder wie Armstrong und Aldrin im Cockpit der Landefähre von Apollo 11 zu stehen. Zu sehen ist nicht nur ein verkleinertes Modell der kompletten Landefähre, sondern auch ein Original-Computer- und zwei Steuerpaneels aus Saturn-Raketen.

Ein im All schwebender Astronaut und ein Flug durch das Planetensystem sind mithilfe von Deep Frame dreidimensional zu sehen, eine einzigartige Attraktion, die ohne 3D-Brille auskommt.

Raumstation, Raketen und Astronautenkleidung

Zahlreiche Raumstationen, Sonden und Raketen sind als Modelle zu sehen, von der Saturn V über den Space Shuttle bis zur zeitweiligen Heimat von Alexander Gerst, der ISS. Aber auch die Brennkammer einer Ariane 5, die erste auf einem Kometen gelandete Sonde sowie Raumanzüge von Astronauten sind ausgestellt. Bei einem Modell können die Besucher die Schichten des Anzugs mit Augmented Reality erkunden.

Einen konkreten Alltagsbezug bietet der Bereich zur Satellitennavigation, die anschaulich erläutert wird.

Zukunft und Spielplatz

Wie wird eine Reise des Menschen zum Mars oder eine Siedlung auf dem Mond aussehen? Ein Rover, ein „Maulwurf“ und ein Laufroboter zur Erkundung der Marsoberfläche stehen für die wissenschaftliche Erforschung des roten Planeten.

Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Astro-Spielplatz, das Lunar Lander Land. Hier fühlen sich Kinder wohl, die durch die Mondlandefähre klettern, ein Mondauto lenken oder ihren Fußabdruck in Mondstaub drücken können. Anhand von Konservendosen wird deutlich, welche Schwerkraft auf den Planeten unseres Sonnensystems herrscht.

Feuerlöscher und Mondkarte im Foyer

Einen ersten oder ergänzenden Eindruck zur Eroberung des Weltraums erhalten die Museumsbesucher im Foyer des HNF. Dort ist das Modell der im nächsten Jahr startenden Ariane 6 ausgestellt. Außerdem sind ein Original-Feuerlöscher aus der Apollo-Mission sowie der Handschuh eines Kosmonauten zu sehen. Tatsächlich im Weltraum war die Borduhr des Raumschiffs Sojus 18 von 1975 und eine Mondkarte, die die Besatzung von Apollo 12 im November 1969 nutzte und die der Astronaut Richard „Dick“ Gordon signierte.

Ausstellungsflyer als PDF

Blick in den Ausstellungsbereich »Mondlandung«
Blick in den Ausstellungsbereich »Weltraumstationen«
Space Shuttle und andere Raumfahrzeuge
Zukunft im All
Blick in den Ausstellungsbereich »Mondlandung«
Blick in den Ausstellungsbereich »Mondlandung«
Blick in den Ausstellungsbereich »Weltraumstationen«
Space Shuttle und andere Raumfahrzeuge
Zukunft im All
Blick in den Ausstellungsbereich »Weltraumstationen«
Blick in den Ausstellungsbereich »Mondlandung«
Blick in den Ausstellungsbereich »Weltraumstationen«
Space Shuttle und andere Raumfahrzeuge
Zukunft im All
Space Shuttle und andere Raumfahrzeuge
Blick in den Ausstellungsbereich »Mondlandung«
Blick in den Ausstellungsbereich »Weltraumstationen«
Space Shuttle und andere Raumfahrzeuge
Zukunft im All
Zukunft im All

Eintritt

Erwachsene 5 Euro
ermäßigt 3 Euro
Familienkarte 10 Euro
Gruppen ab 10 Personen 3 Euro,
Gruppen ab 10 Personen ermäßigt 2 Euro

Kombikarte mit Dauerausstellung:

Erwachsene 10 Euro
ermäßigt 6 Euro
Familienkarte 20 Euro
Gruppen ab 10 Personen 6 Euro
Gruppen ab 10 Personen ermäßigt 4 Euro

Return-Ticket: Kombitickets (außer Gruppentickets) berechtigen dazu, innerhalb von 12 Monaten die Dauerausstellung noch einmal zu besuchen.

Allgemeinbildende und berufliche Schulen, Universitäten und Fachhochschulen, Kindergärten und Kitas in Gruppen haben freien Eintritt nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 05251-306-660 oder service(at)hnf.de.

Schließung

In der Zeit vom 12. bis zum 19. August ist das Museum wegen Wartungsarbeiten geschlossen.

Weitere Informationen

Ausstellungsort: 3. Obergeschoss des HNF

Ausstellungsfläche: 800 Quadratmeter

Alle Texte und Videos auf Deutsch und Englisch.

Multimedia-Guide

Im Museumsshop ist ein kostenloser Multimedia-Guide erhältlich, der alle Texte der Ausstellung auf Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch und Spanisch anzeigt und vorliest. Zudem bietet er eine Orientierung durch die Ausstellung.

Führungen

Es werden einstündige Führungen und ein VR-Modul angeboten. Weitere Informationen: service(at)hnf.de

Sonntags um 16.15 Uhr bietet das HNF eine kostenlose, einstündige Führung durch die Sonderausstellung an. Es fallen lediglich die Kosten für den Eintritt an. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Ein Multimediaguide wird für die Sonderausstellung in deutscher, englischer, niederländischer und französischer Sprache zur kostenlosen Ausleihe bereitgestellt.

Begleitprogramm

Eine Vortragsreihe widmet sich der Geschichte der Raumfahrt sowie dem Leben und Arbeiten im Weltall.

In drei museumspädagogischen Workshops werden Kinder und Jugendliche zu Nachwuchsastronauten, erforschen fremde Planeten oder bauen ihr eigenes Raumschiff:

Raumschiff Papp-Shuttle, 6-8 Jahre, 1,5 Std., 7 €

Auf keinen Fall  Ein Knall im All!, 8-12 Jahre, 2,5 Std., 10 €

Roboter-Workshop goes Mars, 12-15 Jahre, 6 Std., 18 €

Aktuelle Termine finden Sie hier.

Kooperation

„Aufbruch ins All“ ist vom HNF in Kooperation mit dem Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) konzipiert worden.

Projektleitung

Michael Mikolajczak, HNF
mmikolajczak(at)hnf.de
05251-306-984

Gestaltung

ORS-desi3n:
Alexander Ostermann, Paderborn
Christian Rakautz, Berlin
Raimund Schucht, Berlin

Gestaltung Lunar Lander Land:
Volker Morawe, Amsterdam

Presse

Andreas Stolte
astolte(at)hnf.de
05251-306-914

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