Lebenskunst im 21. Jahrhundert. Neue Wege zu einer alten Philosophie

Fragen nach dem eigenen Selbstverständnis sind genauso aktuell wie das Bedürfnis, sein leben bewusst zu gestalten. Wo Traditionen und Normen ihre alte Bindungskraft verlieren, steigt das Interesse an einer alten Philosophie der Lebenskunst. Sie gründet auf einer Tradition der Antike und erlebt zur Zeit eine Renaissance.

Die Reihe „Lebenskunst im 21. Jahrhundert“ stellt einige der bedeutendsten Vertreter der aktuellen Diskussion vor und versucht, Fragen nach der geistigen Existenz des Menschen mit den aktuellen Bedingungen des Informationszeitalters zu verknüpfen.

Charisma als Lebensform? Das Leben eines Ordensbruders

Datum: Dienstag 7.10.2003 Beginn: 19:00

Pater Dr. Werinhard Einhorn, OFM Paderborn

Frauen und Männer im Klostergewand - in Film und Werbung sind sie allgegenwärtig, doch im Stadtbild sieht man sie nur selten. An sozialen und politischen Brennpunkten wie Kalkutta oder Nazareth geben sie das Gefühl: Gut, dass es sie noch gibt! Was bewegt diese Menschen, eine Lebensform zu wählen, die ihnen Verzicht und Disziplin abverlangt? Wie können sie "Mensch bleiben"? Oder gewinnen sie gar etwas hinzu? Solche Fragen lassen sich nicht theoretisch erörtern und so berichtet ein Mann aus der Praxis von seinem Lebenskonzept. Werinhard Einhorn ist Franziskaner, nach theologischen und philologischen Studien war er Leiter eines Ordens und eines Bischöflichen Gymnasiums. Heute erforscht er die Geschichte und Kunstgeschichte seines Ordens.

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