Faszination Mathematik

Liebe Mathe-Fans,
 
schon lange ist die Mathematik nicht mehr nur an Schulen und Universitäten zu Hause. Filme wie "A Beautiful Mind", der Beweis des Fermatschen Satzes oder die Diskussion um die Mathe-Kenntnisse deutscher Schüler sprich PISA-und TIMS-Studie haben das Interesse der Öffentlichkeit an dieser faszinierenden Wissenschaft neu geweckt.
 
Wie spannend und vielseitig Mathematik sein kann, zeigt das HNF in seiner neuen populärwissenschaftlichen Vortragsreihe "Faszination Mathematik". In elf Veranstaltungen berichten international führende Mathematiker aus ihren Arbeitsgebieten. Im Wechsel werden Themen der reinen Mathematik und wichtige Anwendungsfelder anschaulich vorgestellt. Die "Zugbrücke" zwischen Mathematik und Gesellschaft, die Hans Magnus Enzensberger noch 1998 außer Betrieb sah, hat sich in Bewegung gesetzt. Die Mathematik ist in das Bewusstsein der Kultur zurückgekehrt.
 
Um die Begeisterung für die "Königin der Wissenschaften" vor allem bei jungen Menschen zu wecken und zu fördern, veranstaltet das HNF diese abendliche Vortragsreihe. Sie richtet sich an alle, die sich auf das einmalige Abenteuer der Mathematik einlassen wollen.
 
Norbert Ryska,
Geschäftsführer HNF

Von Fermat zum höchstkomplexen Mikroprozessor - Die Mathematik des Chip-Design

Datum: Donnerstag 20.03.2003 Beginn: 19:00

Prof. Dr. Bernhard Korte,Direktor des Forschungsinstituts für Diskrete Mathematik, Bonn

Moderne höchstintegrierte Logikchips sind wohl die komplexesten Strukturen, die der Mensch bisher erdacht und gefertigt hat. Die Steigerung der Komplexität dieser elektronischen Winzlinge schreitet mit atemberaubendem Tempo voran. Hieran haben Methoden der diskreten Mathematik einen wesentlichen Anteil.
In diesem Vortrag wird anhand von Beispielen über Optimierungsverfahren zu Placement, Routing, Timing, Transistor- und Wire-Sizing, Clock Tree und Stromversorgung berichtet.

Rätsel zum Vortrag:

"Die Flussüberquerung"
Familie Mathefix (Vater, Mutter, Tochter und Sohn) macht einen Ausflug. Sie haben sich in der Zeit verschätzt, es wird dunkel und sie sind noch weit von ihrem Ziel entfernt. Sie müssen einen Fluss überqueren, über den nur ein ganz schmaler Steg führt. Dieser ist so eng, dass jeweils nur zwei von ihnen darüber gehen können.Die Familie kann auch abschätzen, wie lange jeder von ihnen brauchen wird:
Die 12-jährige Tochter braucht nur 1 Minute, um über den Steg zu gehen, ihr jüngerer Bruder 2 Minuten, die Mutter braucht 5 Minuten und der Papa ist der langsamste; er braucht 6 Minuten.
Es ist stockdunkel, aber zum Glück haben sie eine Taschenlampe dabei. Sie verabreden folgenden Plan: Zuerst gehen zwei über den Steg, dann kommt einer mit der Taschenlampe zurück. Dann können wieder zwei den Fluss überqueren usw. Der Vater möchte möglichst schnell nach Hause, deswegen drängt er, so schnell wie möglich zu machen. Frage: Wie lange braucht die Familie mindestens, um über den Steg zu kommen?

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