Die Zukunft der Familie

Die Diskussion um das, was "Familie" für den Einzelnen und für die Gesellschaft bedeutet, erlebt zurzeit eine Renaissance. Es entwickelt sich ein neues Bild und ein neues Verständnis von "Familie". Galt sie traditionell als biologisch konstituiertes Nachkommenschaftsverhältnis von Vater, Mutter und Kind(ern), so kann sie im 21. Jahrhundert auch rechtlich oder sozial bedingt sein, mehrere Generationen, Lebensabschnittspartnerschaften oder nur ein Elternteil umfassen. Zur besseren Strukturierung des öffentlichen Diskurses setzt sich diese Reihe das Ziel, die Besucher über historische und soziologische Zusammenhänge zu informieren und über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.

Wie geht's der Familie? Bestandsaufnahme und Stärkung von Familienkompetenzen

Datum: Freitag 22.04.2005 Beginn: 19:00

Prof. Dr. Klaus Schneewind, Ludwig-Maximilians-Universität München

In den letzten 50 Jahren hat "die Familie" in Deutschland einen rasanten Wandel durchgemacht: Zunehmende Scheidungszahlen, sinkende Geburtenraten und veränderte Erziehungswerte sind nur einige Beispiele. Die Familie ist nach wie vor die wichtigste Lernwerkstatt für unsere Persönlichkeitsentwicklung. Ansätze zur Stärkung von Familienkompetenzen werden in dem Vortrag dargestellt. Es geht um die Stärkung von Paarbeziehungen und Eltern-Kind-Beziehungen, um für die nachwachsende Generation ein Optimum an psychischer Gesundheit, Eigenständigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit sicher zu stellen.

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