Die Zukunft der Familie

Die Diskussion um das, was "Familie" für den Einzelnen und für die Gesellschaft bedeutet, erlebt zurzeit eine Renaissance. Es entwickelt sich ein neues Bild und ein neues Verständnis von "Familie". Galt sie traditionell als biologisch konstituiertes Nachkommenschaftsverhältnis von Vater, Mutter und Kind(ern), so kann sie im 21. Jahrhundert auch rechtlich oder sozial bedingt sein, mehrere Generationen, Lebensabschnittspartnerschaften oder nur ein Elternteil umfassen. Zur besseren Strukturierung des öffentlichen Diskurses setzt sich diese Reihe das Ziel, die Besucher über historische und soziologische Zusammenhänge zu informieren und über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.

Stirbt die Familie aus? Kinderlosigkeit und Geburtenrückgang in Deutschland

Datum: Donnerstag 17.02.2005 Beginn: 19:00

Dr. Wolfgang Walter, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Kinderlosigkeit und Geburtenrückgang sind zu einem sich beschleunigenden Phänomen geworden. Jede Generation ist um ein Drittel kleiner als die vorhergehende. Fast die Hälfte der jüngeren Akademikerinnen bleibt kinderlos. Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten Europas. Die Familie verschwindet aus dem Alltagsleben breiter Bevölkerungsschichten. Im Vortrag werden Symptome, Ursachen und Möglichkeiten der Abhilfe vorgestellt.

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