Die Welt im Kopf: Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist eines der Zauberworte für das dritte Jahrtausend.
 
Der Wunsch des Menschen, künstliche Intelligenz zu erzeugen, seine Forschungen und sein erneutes Interesse an der Entwicklung künstlicher intelligenter Systeme sind Anlass für das HNF, dem Thema Intelligenz in seinen vielen Facetten nachzugehen.
 
Intelligenz ist eine der begehrtesten Eigenschaften. Sie zu erforschen ist ein Anliegen seit der Antike. Doch was ist unter Intelligenz zu verstehen? Kann man Intelligenz tatsächlich messen? Was können Testergebnisse aussagen? Ist sie angeboren, kann man sie fördern?
 
In neun Vorträgen werden Experten aus der Forschung eine Exkursion in "Die Welt im Kopf" unternehmen: von der Evolution und Entwicklung menschlicher Intelligenz bis hin zu ihrer Bedeutung für Berufs- und persönlichen Lebenserfolg.
 
Nicht zuletzt werden die Fragen an die Zukunft von Bedeutung sein: Welche Kriterien sind an die Intelligenz des Menschen und an seine Wissensverarbeitung in unserer hoch technisierten Wissensgesellschaft zu stellen? Wie intelligent werden die intelligenten Systeme bald sein? Und wie wird sich der Mensch in der Zukunft in Konkurrenz zu intelligenten Maschinen zu definieren haben?
 
Konzeption: Dr. Claudia Gemmeke

Wissensmanagement: Intelligenter Umgang mit Wissen

Datum: Donnerstag 5.10.2000 Beginn: 19:00

Prof. Dr. Heinz Mandl, Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie, LMU München

Wir werden heute von immer neuen Informationen nahezu erdrückt. Welche Strategien und Kompetenzen sind zu entwickeln, um mit komplexen Informationen und vielfältig vernetzten Wissensinhalten intelligent und verantwortungsbewusst umzugehen?

Uns steht das Wissen bis zum Hals - so könnte man unsere heutige Situation plakativ umschreiben: Die wissenschaftliche Wissensproduktion wird immer schneller, die technischen Möglichkeiten, Informationen und Wissen zu vervielfältigen, zu verbreiten und zugänglich zu machen, wachsen ständig. Mit komplexen Informationen und vielfältig vernetzten Wissensinhalten intelligent und verantwortungsbewußt unzugehen, dass wird im Zuge von Informationsflut, Wissensexplosion und rasanten Entwicklungen auf dem Sektor der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien in zunehmenden Maß unverzichtbar. Das organisationale "Management" des kolletiven Wissens gewinnt dabei ebenso an Bedeutung wie das individuelle "Management" persönlicher Wissensressourcen, und auch die Gesellschaft steht vor der Herausforderung, ein ethisch vertretbares "Management" wissenschaftlichen und kollektiven Wissens zu leisten.

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