Die Welt im Kopf: Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist eines der Zauberworte für das dritte Jahrtausend.
 
Der Wunsch des Menschen, künstliche Intelligenz zu erzeugen, seine Forschungen und sein erneutes Interesse an der Entwicklung künstlicher intelligenter Systeme sind Anlass für das HNF, dem Thema Intelligenz in seinen vielen Facetten nachzugehen.
 
Intelligenz ist eine der begehrtesten Eigenschaften. Sie zu erforschen ist ein Anliegen seit der Antike. Doch was ist unter Intelligenz zu verstehen? Kann man Intelligenz tatsächlich messen? Was können Testergebnisse aussagen? Ist sie angeboren, kann man sie fördern?
 
In neun Vorträgen werden Experten aus der Forschung eine Exkursion in "Die Welt im Kopf" unternehmen: von der Evolution und Entwicklung menschlicher Intelligenz bis hin zu ihrer Bedeutung für Berufs- und persönlichen Lebenserfolg.
 
Nicht zuletzt werden die Fragen an die Zukunft von Bedeutung sein: Welche Kriterien sind an die Intelligenz des Menschen und an seine Wissensverarbeitung in unserer hoch technisierten Wissensgesellschaft zu stellen? Wie intelligent werden die intelligenten Systeme bald sein? Und wie wird sich der Mensch in der Zukunft in Konkurrenz zu intelligenten Maschinen zu definieren haben?
 
Konzeption: Dr. Claudia Gemmeke

Erb- und Umweltfaktoren bei der Entwicklung von Intelligenz und Persönlichkeit

Datum: Donnerstag 25.05.2000 Beginn: 19:00

Prof. Dr. Manfred Amelang, Psychologisches Institut, Universität Heidelberg

Was bedeutet es, "klug" zu sein? Wie lässt es sich messen, und welche Beziehung besteht zu Erfolg in Ausbildung, Beruf und Lebensverlauf? Die Erkenntnisse aus der Persönlichkeitsforschung und der Betrachtung der Anlage- und Umweltfaktoren bei Intelligenz- und Persönlichkeitsmerkmalen sind überraschend.

Inhalt der Veranstaltung:

"Psychometrische Intelligenz: Verhaltenskorrelate und Verhaltensgenetik"

Im Mittelpunkt des Vortrages steht die Intelligenz als differential- oder persönlichkeitspsychologisches Konstrukt, das mit Hilfe darauf gerichteter Testverfahren operational definiert sowie individuell gemessen wird. Im Hinblick darauf sollen zunächst kursorisch die Konstruktionsprinzipien und die gebräuchlichsten Aufgabentypen von Intelligenztests dargestellt werden. Daran anknüpfend erfolgt eine Erörterung der Korrelate von psychometrisch bestimmter Intelligenz mit Maßen für Erfolg in Ausbildung, Beruf und Lebenslauf Auch die Ergebnisse zur Erforschung der physiologischen Grundlagen finden Erwähnung. Den Abschluss bilden die zentralen Ansätze, Befunde und Probleme zur sog. Erbe-Umwelt-Kontroverse bei der Intelligenzentwicklung, eine Debatte, die insbesondere in der jüngsten Vergangenheit durch eine Reihe überraschender Beobachtungen neu belebt worden ist.

Merken

Wir nutzen Cookies ausschließlich für Statistikzwecke und zum notwendigen Betrieb der Seite. Wir verwenden Matomo und anonymisieren die IP-Adresse. Cookies werden erst gesetzt, wenn Sie dies akzeptieren. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.