Demokratie digital

Wie soll unsere Demokratie in der Zukunft aussehen?

Werden die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien unsere Demokratie stärken oder schwächen?

Was sind die Möglichkeiten und wo liegen die Grenzen der elektronischen Demokratie?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die neue Vortragsreihe "Demokratie digital". Neben der Aufgabe, wie Bürger einfacher und effizienter mit der staatlichen Verwaltung kommunizieren können, spielt vor allem die Möglichkeit des Einzelnen, sich in die politische Willensbildung einbringen zu können, eine wichtige Rolle. Dabei werden unterschiedliche Konzepte von Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene präsentiert.

Da sich das HNF der Orientierung und Bildung des Menschen in der Informations-gesellschaft widmet, wird mit dieser Vortragsreihe die Auseinandersetzung mit den neuen Technologien gesucht. Es werden die Chancen und Risiken ihres Einsatzes in politischen Informations-, Kommunikations- und Entscheidungsprozessen vorgestellt und diskutiert.
Fachreferenten verbinden in ihren Vorträgen für ein breites Publikum bereits erprobte Praxisbeispiele mit Visionen für die Zukunft.

Wie viel Technologie braucht die Demokratie?

Datum: Mittwoch 27.04.2005 Beginn: 19:00

Prof. Dr. Joseph Weizenbaum, Prof. em. und senior Lecture am Massachusetts Institut of Technologie (MIT), Cambridge, USA

Der am vergangenen Mittwoch ausgefallene Vortrag von Joseph Weizenbaum wird nachgeholt. Nun kommt der weltweit bedeutende Computer- und Medienkritiker am Dienstag, den 3. Mai um 19.00 Uhr in das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Er spricht über die Frage "Wie viel Technologie braucht die Demokratie?"
Der als genialer Informatiker bekannt gewordene Weizenbaum wandelte sich Ende der 1960er Jahre zum kritischen Begleiter der Computerentwicklung. Er selbst bezeichnete sich selbst einmal als "Dissident und Ketzer der Computerwissenschaft". Bei seinen Vorträgen hat er sich einen Namen als "genialer Geschichten- und Witzeerzähler" (Manager-Magazin) gemacht.

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