23.02.2021

Das letzte Original – Auf den Spuren der Rechenmaschine von Leibniz

Vortrag im Heinz Nixdorf MuseumsForum

Als der junge Leibniz 1671 nach Paris kam, hatte er bereits die Idee für eine kühne Erfindung im Kopf: eine Maschine, die kinderleicht und vollautomatisch jegliche Rechnung ausführen kann. Er nannte sie "machina arithmetica". Keine der bekannten Maschinen war in der Lage, alle vier Grundrechenarten mechanisch zu rechnen. Doch was Gottfried Wilhelm Leibniz in der Theorie schnell ersonnen hatte, stellte ihn in der Herstellung vor große Schwierigkeiten.

Dr. Ariane Walsdorf von der Leibniz Universität Hannover beleuchtet in ihrem Vortrag am

Dienstag, 23. Februar, um 19 Uhr
im Heinz Nixdorf MuseumsForum

welchen Kraftakt es einst kostete, die erste Vier-Spezies-Rechenmaschine zu bauen, deren Funktionsprinzip bis zum Ende des Zeitalters der mechanischen Rechenmaschinen Verwendung fand.

Der entscheidende Brückenschlag von der Idee zur Verwirklichung gelang vor allem mithilfe der Uhrentechnik. Jedes der 650 Teile in Leibniz' Maschine war mit der Hand gefeilt und bearbeitet worden.

Der Vortrag ist Teil der Reihe "Geschichte(n) im HNF", die vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e. V. und dem Heinz Nixdorf MuseumsForum gemeinsam durchgeführt wird. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind erforderlich und werden auf www.hnf.de, unter Telefon 05251-306-661 oder per E-Mail an service@hnf.de angenommen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird der Vortrag live auf www.hnf.de gestreamt.

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