Hans Magnus Enzensberger und seine Kugelkopfmaschine
Franz Kafka und die Oliver 5
Erich Kästner und eine Tippa
Lettera 22 von Günter Grass
Enzensberger und seine IBM
Hans Magnus Enzensberger und seine Kugelkopfmaschine
Franz Kafka und die Oliver 5
Erich Kästner und eine Tippa
Lettera 22 von Günter Grass
Franz Kafka und die Oliver 5
Hans Magnus Enzensberger und seine Kugelkopfmaschine
Franz Kafka und die Oliver 5
Erich Kästner und eine Tippa
Lettera 22 von Günter Grass
Erich Kästner und eine Tippa
Hans Magnus Enzensberger und seine Kugelkopfmaschine
Franz Kafka und die Oliver 5
Erich Kästner und eine Tippa
Lettera 22 von Günter Grass
Lettera 22 von Günter Grass

Schriftsteller und ihre Schreibmaschinen

Selbst eine kleine Reiseschreibmaschine reicht aus, um große Literatur zu schaffen. Allerdings nur, wenn an der Maschine ein Autor wie Erich Kästner arbeitet. Das zeigt eine kleine Ausstellung im Museumsshop des Heinz Nixdorf MuseumsForums, die Schriftstellern und ihren Schreibmaschinen gewidmet ist. 

Hans Magnus Enzensberger

Sie dokumentiert das Verhältnis von ausgewählten Schriftstellern zu ihrem Handwerkszeug. Zu sehen sind 13 Schreibmaschinenmodelle, wie sie von berühmten Autoren benutzt wurden. Darunter sind auch vier Originale: Eine Columbia Bar-Lock, die Hans Fallada verwendet hat und bei der die häufig benutzten Buchstaben E, R und S kaum noch zu erkennen sind, das Q aber fast unberührt ist. Die IBM 6704 von Hans Magnus Enzensberger leuchtet im dunklen Grün. Zudem sind die Maschinen von Inge Meysel und Alan Sillitoe zu sehen.

Bertolt Brecht

Die Maschinen werden mit einem Foto des Autors, der Kopie einer Schriftprobe und einem Werkbeispiel präsentiert. So kann man sehen, dass Bertolt Brecht ein Freund der „Erika“ war, Hermann Hesse lange Jahre eine Smith Premier No. 4 mit Volltastatur benutzte und Franz Kafka auf einer Oliver 5 schrieb. 

Das HNF hat über 550 Schreibmaschinen in seiner Sammlung und Dauerausstellung. Seit einigen Jahren werden gezielt Modelle gesammelt, die von Schriftstellern genutzt wurden. Das sind häufig exotische Maschinen, die nur sehr schwer zu identifizieren sind. Meist musste ein Foto der Maschinenrückseite den HNF-Mitarbeitern für die Feststellung des Schreibmaschinetypen ausreichen. 

Günter Grass

Ganze einfach ist die Zuordnung der Olivetti Lettera 22, auf der deutlich die Unterschrift von Günter Grass zu erkennen ist. Der Nobelpreisträger bevorzugte über sechzig Jahre dieses Modell, das ihm der Olivetti-Experte Wolfgang Bergmann seit 1994 zur Verfügung stellte.

Friedrich Nietzsche

Einer der ersten Nutzer einer Schreibmaschine, Friedrich Nietzsche, sagte bereits 1882: „Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken“ und Arno Schmidt meinte: „Wer Dichtung will, muss auch die Schreibmaschine wollen.“

Dieser Ausstellungsbereich befindet sich im Museumsshop des HNF.