Jetzt helfe ich mir selbst

Do it yourself vor 40 Jahren
Die Videos werden auf eine Leinwand projiziert. 
Auswahl der Videeos über ein altes Jukebox-Element
Jukebox zur Auswahl der Videos
Do it yourself vor 40 Jahren
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Die 100 besten Video-Tutorials aus dem Netz

Präsentation im Foyer 12. Januar bis 31. Juli 2016


Wenn Autobastler in den 1970er Jahren ihren VW-Käfer oder Opel Ascona reparieren wollten, dann griffen sie zu „Jetzt helfe ich mir selbst“. Der millionenfach verkaufte Ratgeber gab Hilfestellung bei Ölwechsel, Kolbenfresser und Kupplungstausch.

Was früher ein handliches Buch mit gediegener Optik war, ist heute elektronisch und bunt bei YouTube zu sehen. Dort erhält jeder kostenlos und unverbindlich Ratschläge für alle Lagen des Lebens. Ob es darum geht, wie man elegant auf hochhackigen Schuhen läuft, am schnellsten Arabisch lernt oder unfallfrei mit Stäbchen isst: Die virtuelle Videothek weiß Bescheid.

Die 100 witzigsten, absurdesten, spannendsten, unheimlichsten und amüsantesten Video-Tutorials sind im Foyer des HNF zu sehen.

Die Filme spiegeln den aktuellen Trend zum Selbermachen wieder. Immer mehr Menschen erfreuen sich am Do-it-Yourself und greifen dabei auf die Hilfe von Videos zurück. Doch auch exotische Themen sind in der Ausstellung präsent. So wird erklärt, wie man ein Känguru mit bloßen Händen fängt, wie man aus einer Karotte eine Flöte schnitzt, virtuos Luftgitarre spielt oder in der Schwerelosigkeit seine Haare wäscht.

Die Ausstellung war 2014 erstmals im Hartware MedienKunstVerein (HMKV) im Dortmunder U zu sehen. Für das HNF haben die Kölner Medienkünstler Volker Morawe und Tilman Reiff eine alte Jukebox umgebaut. Sie bietet nun den Besuchern die Möglichkeit, aus den 100 Filmen ihre Favoriten auszuwählen, die dann auf einer großen Leinwand zu sehen sind.

So verschieden wie die Themen der Videos, so unterschiedlich sind die filmischen Qualitäten. Einige wurden mit dem Smartphone gefilmt, andere ähneln professionellen Produktionen. Die Frage bleibt jedoch, warum Menschen überhaupt ohne Gegenleistung diese Arbeit auf sich nehmen. Ist es Sendungsbewusstsein, Menschenliebe, Selbstdarstellung oder die Hoffnung auf Ruhm und Ehre? Die Antwort ist vielschichtig, einige Filme zeugen von einer selbstlosen Art der Hilfe, andere sind versteckte Product Placements. Allen gemein ist jedoch, dass sie unterhaltsam, witzig und verblüffend sind.

Flyer zum Download

HNF