Eintritt

Erwachsene 3 Euro
ermäßigt 1,50 Euro
Familienkarte 7 Euro
Gruppen ab 10 Personen 2,50 Euro

Kombikarte mit Dauerausstellung:

Erwachsene 8,50 Euro
ermäßigt 5 Euro
Familienkarte 15 Euro
Gruppen ab 10 Personen 7 Euro
Gruppen ab 10 Personen ermäßigt 4 Euro

Allgemeinbildende und berufliche Schulen, Universitäten und Fachhochschulen, Kindergärten und Kitas in Gruppen haben freien Eintritt nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 05251-306-660 oder service(at)hnf.de.

Hinweise zu Führungen

Eine kompakte und kompetente Führung durch die Ausstellung bringt nicht nur das Leben und Werk von Ada Lovelace nahe, sondern zeigt auch, welche Leistungen unter welchen Bedingungen ihre Nachfolgerinnen vollbracht haben.

Informationen und Buchung

Sonntags um 16 Uhr bietet das HNF eine kostenlose, einstündige Führung durch die Sonderausstellung an. Es fallen lediglich die Kosten für den Eintritt an. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Begleitprogramm

Ein umfangreiches Rahmenprogramm bietet Events, Vorträge und museumspädagogische Veranstaltungen.

Vortragsreihe "Am Anfang war Ada"

Happy Birthday, Ada! (10.12.2015)

Museumspädagogische Veranstaltungen

Begleitband

Zur Ausstellung ist im Paderborner Wilhelm Fink Verlag ein Band erscheinen, in dem namhafte Expertinnen und Experten Themen der Ausstellung vertiefen. Herausgeberin ist die Philosophie-Professorin Prof. Dr. Sybille Krämer von der Freien Universität Berlin.

Mehr erfahren

Schirmherrschaft

Die Schirmherrschaft hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka übernommen.

Projektleitung

Doreen Hartmann
dhartmann(at)hnf.de
Telefon 05251-306-985

Presse

Andreas Stolte
astolte(at)hnf.de
05251-306-914

Pressemitteilung zur Ausstellung

Am Anfang war Ada. Frauen in der Computergeschichte

Ada Lovelace, 1815-1852 (Science Museum/Science & Society Picture Library)
Inszenierung eines Salons
Blick in die Ausstellung
Interaktive Station des ENIAC
LINC-Computer
Ada Lovelace, 1815-1852 (Science Museum/Science & Society Picture Library)
Ada Lovelace, 1815-1852 (Science Museum/Science & Society Picture Library)
Inszenierung eines Salons
Blick in die Ausstellung
Interaktive Station des ENIAC
LINC-Computer
Inszenierung eines Salons
Ada Lovelace, 1815-1852 (Science Museum/Science & Society Picture Library)
Inszenierung eines Salons
Blick in die Ausstellung
Interaktive Station des ENIAC
LINC-Computer
Blick in die Ausstellung
Ada Lovelace, 1815-1852 (Science Museum/Science & Society Picture Library)
Inszenierung eines Salons
Blick in die Ausstellung
Interaktive Station des ENIAC
LINC-Computer
Interaktive Station des ENIAC
Ada Lovelace, 1815-1852 (Science Museum/Science & Society Picture Library)
Inszenierung eines Salons
Blick in die Ausstellung
Interaktive Station des ENIAC
LINC-Computer
LINC-Computer

2. September 2015 bis 10. Juli 2016

Bereits 100 Jahre vor der Erfindung des Computers verfasste die Tochter eines berühmten romantischen Dichters eine Schrift, die heute als das erste Programm der Computergeschichte bezeichnet wird. Ada Lovelace wurde vor 200 Jahren am 10. Dezember 1815 in London als Tochter von Lord Byron und der britischen Aristokratin Anne Isabella Milbanke geboren.

Ihr Leben und Werk bilden den Mittelpunkt der Ausstellung, die sich jedoch nicht auf Ada Lovelace beschränkt, sondern zahlreiche weitere Pionierinnen präsentiert, die bis heute die Entwicklung der Informationstechnik wesentlich vorangebracht haben.

Die Besucher erleben auf 700 Quadratmetern in spannenden Inszenierungen, unter welchen Bedingungen Ada Lovelace ihre Leistungen vollbrachte, in einer Zeit, die Frauen von technischer und naturwissenschaftlicher Bildung fernhielt und gesellschaftliche Barrieren ihr Handeln stark reglementierten.

So wird deutlich, wie Ada Lovelace in Zusammenarbeit mit Charles Babbage ein Programm für dessen nie gebaute mechanische Rechenmaschine Analytical Engine entwickelte, das sie zur Ikone der Informationstechnik werden ließ. Mit ihrem Kampf gegen Konventionen, ihren wegweisenden Überlegungen zur Programmierung und den visionären Ideen einer universell einsetzbaren Rechenmaschine steht sie heute stellvertretend für viele Frauen, denen eine gleichwertige Anerkennung bisher versagt blieb.

Eine Abteilung widmet sich den Frauen, die in Deutschland, England und den USA maßgeblich an mathematischen Berechnungen und Entschlüsselungsarbeiten beteiligt bzw. für die Programmierung des ersten elektronischen Computers ENIAC verantwortlich waren.

Den drei Pionierinnen der Software Grace Hopper, Mary Allen Wilkes und Adele Goldberg ist eine weitere Abteilung gewidmet. Für die globalen und digitalen Fortschritte der letzten Jahrzehnte stehen Christiane Floyd – 1978 erste Informatik-Professorin in Deutschland – , Nadia Magnenat-Thalmann und die 1979 geborene Maker- und Open-Source-Aktivistin Limor Fried.

Die Lebensgeschichten sind in die gesellschaftlichen und sozialhistorischen Zeitläufte eingeordnet, sodass die Ausstellung auch einen wesentlichen Einblick in das Frauenbild und den Wertewandel der letzten anderthalb Jahrhunderte bietet.

Eine multimediale Inszenierung im Eingangsbereich, der nachempfundene Salon aus der Zeit von Ada Lovelace sowie zahlreiche Medienstationen und „Hands-On“ lassen den Ausstellungsbesuch zum Erlebnis werden.

Mehr Fotos in einer Bildergalerie

Weitere Informationen

Ausstellungsort: 3. Obergeschoss des HNF

Ausstellungsfläche: ca. 700 Quadratmeter

Alle Texte, Videos und Multimedia-Anwendungen auf Deutsch und Englisch.

Broschüre zur Ausstellung und zum Begleitprogramm

HNF