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Aufbau und Abbau von Mustern in der Biologie
Was hat der Mathematiker und Computerpionier Alan Turing mit tropischen Meeresschnecken und Blattadern zu tun? Dieser Vortrag zeigt, wie die Natur etwas fertig bringt, was fast unmöglich zu sein scheint: zuverlässig und reproduzierbar Strukturen aufzubauen, wo vorher keine Strukturen vorhanden waren. Das hat auch Turing interessiert. Denn zunächst einmal entsteht ein komplexer Organismus aus einer einzigen Zelle und alle Zellen besitzen das gleiche genetische Material. Alan Turing hat in seiner Arbeit gezeigt, dass es Systeme geben kann, in denen jede noch so kleine Schwankung zur Bildung von stabilen Mustern führen kann. Es wird gezeigt, wie sich Muster bilden können, von Muschelschalen bis hin zu Sanddünen. Auch die Regeneration von Strukturen kann so erklärt werden. Mithilfe verständlicher Computer-Simulationen werden die Prozesse anschaulich erläutert.
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Mi, 29.08.2012, 19 Uhr
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| Eintritt frei Keine Anmeldung notwendig |


