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Gewusst oder gesucht: Mensch und Maschine im Schachwettkampf
Seit den Anfängen der Informatik um 1950 hat die Frage, was Computer im Prinzip leisten können, die Wissenschaft geprägt. Eine Variante dieser Frage wurde von Alan Turing gestellt und von Forschern der Künstlichen Intelligenz als Maßstab des Fortschritts betrachtet: Ob Computer Schach spielen können, und falls ja, wie gut. Das »Können« im Sinne von »regelkonformen Zügen« hat die einfache Antwort »ja«. Die Frage »Wie gut?« verlangte ein Experiment, das ein halbes Jahrhundert dauerte, bevor die Antwort feststand: »Sehr, sehr gut«. Wir fassen die Entwicklung des Computerschachs zusammen und besprechen folgende Fragen: Warum wurde Schach ein wichtiges Testobjekt der Künstlichen Intelligenz? Was haben wir aus dem Wettkampf Schachcomputer gegen Schachmeister gelernt? Wie gehen Menschen vor, wie Computer, wenn sie dieselbe Aufgabe anpacken?
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Di, 17.04.2012, 19 Uhr
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| Eintritt frei Keine Anmeldung notwendig |


