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Lebenskunst im 21. Jahrhundert
Lob der Sinnlosigkeit
Dr. Richard Herzinger, Die Zeit, Hamburg


Freiheit ist nichts als die Abwesenheit von Zwang. Der Versuch, sie mit höherem Sinn oder Werten zu füllen, ist der sicherste Weg zu ihrer Abschaffung. Freiheit gibt es nur für den Einzelnen, eine kollektive Freiheit existiert nicht. Das bedeutet aber auch: Freiheit ist zwangsläufig mit Vereinzelung verbunden. Die Form, in der sie erträglich wird, ist der liberale Rechtsstaat, die Vertrags- und Konsumgesellschaft. Entwickelt werden diese Thesen in der Auseinandersetzung mit Ideen u. a. von Adam Smith, Max Stirner und Samuel Beckett.
Dr. Herzinger ist politischer Redakteur der Wochenzeitung "Die Zeit". Er arbeitete für den Berliner Tagesspiegel, die Frankfurter Rundschau, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung und an der FU Berlin.
Termin
Mi 10.12.2003, 19 Uhr
 
Ansprechpartner
Dietmar Schulte
 
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