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Die Macht der Schönheit
Darwinsche Ästhetik: Ist Schönheit mehr als nur Oberfläche?

Prof. Dr. Karl Grammer, Ludwig-Boltzmann-Institut für Stadtethologie, Wien
ZiF Zentrum für interdisziplinäre Forschung, Bielefeld

Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass Attraktivität ein Begriff ist, der kulturell und historisch hoch variant ist. Bei näherer Betrachtung ist diese Aussage aber nicht haltbar, denn wir wissen aus Forschungsarbeiten, dass die Attraktivität eines Gesichtes zumindest innerhalb einzelner Populationen sehr streng definiert und von allen Mitgliedern gleich beurteilt wird. Die heutige Forschung geht vor allem von der Annahme aus, dass aufgrund evolutiv entstandener Systembedingungen Attraktivität ein durch sexuelle Selektion entstandenes »ehrliches«, also unfälschbares Signal darstellt.
Termin
Mi 12.06.2006, 19 Uhr
 
Ansprechpartner

Cathrin Gutwald
 

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