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Die Macht der Schönheit
Die Proportionen der Schönheit
Prof. Dr. Eckhard Keßler, München
Dass Proportionalität und Schönheit untrennbar zusammengehören, wird seit der Erfindung der Ästhetik und der Schönen Künste im 18. Jahrhundert ebenso allgemein bezweifelt wie es zuvor allgemein angenommen wurde. Dieser Wandel im Verständnis des Schönen hat diesem offenbar im Bereich subjektiver Emotionalität keinen geringen Zuwachs an Autonomie und unmittelbarer Legitimität eingebracht, er hat dem Schönen aber gleichzeitig auch das ontologische Fundament, die kosmologische Funktion und die moralisch-praktische Verbindlichkeit geraubt, dank deren es zum Ausweis und Garanten der Einheit der Realität getaugt hatte.
Professor Keßler lehrte von 1980 bis 2003 Philosophie und Geistesgeschichte der Renaissance an der Ludwig- Maximilians-Universität in München.
Die Proportionen der Schönheit
Prof. Dr. Eckhard Keßler, München
Dass Proportionalität und Schönheit untrennbar zusammengehören, wird seit der Erfindung der Ästhetik und der Schönen Künste im 18. Jahrhundert ebenso allgemein bezweifelt wie es zuvor allgemein angenommen wurde. Dieser Wandel im Verständnis des Schönen hat diesem offenbar im Bereich subjektiver Emotionalität keinen geringen Zuwachs an Autonomie und unmittelbarer Legitimität eingebracht, er hat dem Schönen aber gleichzeitig auch das ontologische Fundament, die kosmologische Funktion und die moralisch-praktische Verbindlichkeit geraubt, dank deren es zum Ausweis und Garanten der Einheit der Realität getaugt hatte.
Professor Keßler lehrte von 1980 bis 2003 Philosophie und Geistesgeschichte der Renaissance an der Ludwig- Maximilians-Universität in München.
| Termin |
| Di 25.04.2006, 19 Uhr |
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