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Die Macht der Schönheit
Warum ich so hübsch und ästhetisch bin - Gedanken zu einer evolutionären Ästhetik

Prof. Dr. rer. nat. Dr. phil Olaf Breidbach, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ist Schönheit eine evolutionsbiologisch zu fassende Größe, dann - so die evolutionäre Ästhetik - muss sie irgendwie fitter machen. Die Evolutionstheorie misst Fit-Sein schlicht an der Zahl der Nachkommen, die ein Individuum produziert. Entsprechend einfach wäre zu bestimmen, was schön ist. Kunstwerke, Kathedralen, Gedichte sind demnach nur ein besseres Bodybuilding, mit dem um einen Sexualpartner geworben wird.
Nun ist aber eine Ästhetik nicht schon deswegen besser, weil man in ihr nichts Erhabenes denken kann. Nur könnte ich vielleicht mit den Mitteln der Physiologen nachschauen, wie das Hirn das Schöne 'denkt'. Vielleicht aber denken wir uns auch nur schöne Hirne, um so dann unsere Vorurteile zu objektivieren.
Termin
Mi 16.11.2005, 19 Uhr
 
Ansprechpartner

Cathrin Gutwald
 

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