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Demokratie digital
Gemeinsame Techniknutzung für die Demokratie - Das Beispiel einer mandantenfähigen Beteiligungsplattform

Prof. Dr. Herbert Kubicek, Leiter des Instituts für Informationsmanagement, Universität Bremen

In vielen Städten sucht man nach neuen Wegen zu einer stärkeren Mitsprache der Bürger, steht bei der Umsetzung aber vor großen technischen und organisatorischen Aufgaben. Neue Techniken können helfen, diese Probleme zu lösen.
Ein Anhörungsverfahren bei der Raumplanung kann mit multimedialen Mitteln die Planung anschaulicher machen. Alternativen für eine neue Verkehrsführung können per Online-Fragebogen bewertet werden. Aber diese Möglichkeiten sind mit relativ hohen Kosten für die Entwicklung, Bereitstellung und Pflege der Technik verbunden.
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis kann deutlich verbessert werden, wenn eine unabhängige Stelle eine so genannte mandantenfähige Beteiligungsplattform entwickelt und anderen Institutionen zur Nutzung anbietet. Die Kommune, die ein Beteiligungsverfahren für die Stadtentwicklung auch per Internet durchführen will, mietet die Module und füllt sie mit eigenen Inhalten.
Prof. Kubicek erläutert den Aufbau einer solchen Plattform mit ihren verschiedenen Modulen und illustriert ihn an praktischen Anwendungen.
Termin
Do 02.06.2005, 19 Uhr
 
Ansprechpartner

Dietmar Schulte 

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