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Blicke in den Körper
Elektrokardiographie - ein altes und nach wie vor hochmodernes Verfahren in der Erkennung von Herzrhythmus- und Durchblutungsstörungen des Herzens.

Prof. Dr. med. Eckhard Most, Chefarzt der medizinischen Klinik II, Arzt für Innere Medizin und Kardiologie, St. Vinzenz-Krankenhaus Paderborn

Der Physiologe Willem E. Einthoven (1860 - 1927) registrierte als erster die Ströme des Herzens über Arme und Beine. Diese Ströme sind Voraussetzung für die Pumpfunktion des Herzens. Auch heute bildet das Elektrokardiogramm die Grundlage für die Erkennung von Herzrhythmusstörungen und Mangeldurchblutungserscheinungen des Herzens. Belastungs- sowie Langzeit-Elektrokardiographie und direkte Ableitungen über Katheter aus dem Herzen haben uns Einblicke in die Entstehung nicht nur von erworbenen, sondern auch angeborenen elektrischen Fehlsteuerungen gegeben. Durch landkartenähnliche Aufzeichnungen können Herzrhythmusstörungen präzisiert und einer gezielt medikamentösen Therapie und Herzkathethertherapie (Ablationen) zugeführt werden. Somit sind die elektrokardiographischen Verfahren nicht nur für die Diagnostik, sondern auch für die Therapie von großer Bedeutung.
Termin
Mi 14.02.2007, 19 Uhr
 
Ansprechpartner

Cathrin Gutwald 

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